Das größte Problem ist die Wiederherstellung des einfachen menschlichen Anstands
Carl Friedrich Goerdeler – Politik und Verantwortung

Führung durch die Ausstellung
Dr. Sven Deppisch
Auch in Fürstenfeldbruck gab es verschiedene Formen des Wiederstands gegen Hitlers Diktatur. Zu seinem Protagonisten zählte etwa Dr. Fritz Schade, der von Ende 1936 bis Frühjahr 1939 die Brucker Polizeischule leitete. So unterhielt er nicht nur Kontakte zu Widerstandskreisen, sondern setzte sich auch persönlich für Verfolgte des NS-Regimes ein. In seinem kurzen Vortrag beleuchtet Dr. Sven Deppisch diese außergewöhnliche Biographie.

Bertold Goerdeler, Enkel von Carl Friedrich Goerdeler
Die Ausstellung und der Vortrag mit vielen Details aus der Familiengeschichte zeigt in den umrahmenden Tafeln vor allem die menschliche Betroffenheit des Widerstandskämpfers Carl Friedrich Goerdeler. Es ist ein Lebensweg durch Schicksalsschläge: 1. Weltkrieg, der „kalte Krieg nach Versailles“, Währungsreform, Weltwirtschaftskrise, 2. Weltkrieg, missglückte Umsturzversuche, Gefangenschaft und Schauprozess, Sippenhaft der Familie in mehreren Konzentrationslager.
Die Ausstellung bezieht die neuesten Forschungen nach der Wiedervereinigung ein. Nach Hans Mommsen (Politische Schriften und Briefe Carl Friedrich Goerdeler, Saur-Verlag 2003) haben etwa 20.000 Seiten aus bisher geheim gehaltener Unterlagen ganz neue Aspekte im Wissen um den Widerstand gebracht.
Die Ausstellung ist vom 08.05.2019 bis 28.06.2019 montags bis freitags von 08:00 - 21:00 Uhr in der VHS FFB kostenlos zu besichtigen.
Eintritt frei



1 Abend, 08.05.2019
Mittwoch, 20:00 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
20061
Volkshochschule, Niederbronnerweg 5, 82256 Fürstenfeldbruck, Cafeteria, EG
Eintritt frei
Belegung:
 
  1. Volkshochschule Fürstenfeldbruck gGmbH

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