Vom Ammersee nach Palästina
Hoffnung auf eine neue Heimat in Eretz-Israel

Vortrag
Geschehnisse historischer Tragweite standen kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Verbindung zu unserer unmittelbaren Umgebung. Menschen, die über Jahre unmenschliches Leid, Schmerz und Verachtung erlitten hatten, machten sich nach ihrer Befreiung in ein Land auf, das sie nicht kannten und gründeten den Staat Israel.
Die überlebenden Juden der KZs und die aus Osteuropa sammelten sich in Lager für heimatlose Ausländer (displaced persons - DPs), so auch in Landsberg/Lech, St. Ottilien, Feldafing, Wolfratshausen und andern Orts. Sie lebten in Kasernen und in beschlagnahmten privaten Wohnungen, gründeten Kibbuzim, Arbeits- und Interessengemeinschaften, auch in FFB und bereiteten sich auf ihre Auswanderung nach Palästina vor. Die Einwanderung der DPs in das damalig britische Mandatsgebiet war von dramatischen Umständen begleitet. Schiffspassagen in der Enge schrottreifer Boote, Verweigerung der Landung und häufig auch Internierung durch die Briten auf der Insel Zypern dämpften die Erwartungen, aufhalten ließen sich die Überlebenden des NS-Terrors nicht. Mit der Balfourt-Erklärung, 1917, versprach Großbritannien der zionistischen Bewegung die Einwanderung der Juden nach Palästina. Eine folgenschwere Erklärung, wie sich herausstellen sollte. Es folgten feindliche Reaktionen der lokalen arabischen Bevölkerung gegen die jüdischen Einwanderer und gegen die Mandatsmacht Großbritannien. Der 1947 von den Vereinten Nationen verabschiedete Teilungsplan Palästinas verschärfte den Konflikt im Land. Das britische Völkerbundmandat endete am 14. Mai 1948, Ben Gurion rief den Staat Israel aus. Noch in der Gründungsnacht erklärten Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien dem jungen Staat den Krieg. Bis heute wartet die Region auf den Frieden.



1 Abend, 29.11.2018
Donnerstag, 18:30 - 20:00 Uhr
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Jürgen Schulz
1016
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